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Donnerstag, 5. Dezember 2013

Knochenrecycling

Some months ago, Fimbulmyrk brought me a bone from the woods. It was a bit dirty and scattered at the ends, but I could see some hidden beauty within.
So I cooked it, cut off the ends and gave it a fine polish from the in- and outside.
Then I covered the middle section with wire in trichinopoly technique (viking knitting) and added one of my posament beads.
I also made a two-in-two chain and a little flattened hook.

So, now look at this dirty bone from the woods:

To hold the needles in place inside the bone I felted two plugs from wool.


Montag, 24. September 2012

Neue Spielsachen

Als neulich in Volkach die Wikinger los waren, hat mir mein Vater etwas ganz tolles erbeutet: Einen 24er Satz Webbrettchen aus Knochen mit Kreisaugenzier vom Vikingr-Kontor!


Ich konnte die Brettchen natürlich nicht einfach in der Ecke liegen lassen und habe gestern eine Kette aus Sockenwolle aufgezogen, mit einem Einzugsmuster (Nr. 33) nach Flinkhand.

bone_tablets_2

Meine Webschiffchen, die ich bisher benutzt habe, fand ich schon länger nicht mehr so toll. Also eine Buchenleiste geschnappt und neue gebastelt.
Einmal mit eingebranntem Jelling-Muster auf beiden Seiten und einmal mit eingeschnitztem Oseberg-Muster, dass dann noch mit dem Brandmalkolben bearbeitet wurde:

viking_tablet_weaving_tools

Mittwoch, 27. Juni 2012

Von Zähnen und Zähnen

...Of Teeth And Teeth


Ich mag Dreilagenkämme aus Knochen. Die Dinger schauen einfach toll aus. Aber sie sind leider nicht besonders robust und dafür, dass ich mit Kämmen bei meinen Haaren nicht besonders weit komme und so einen Knochenkamm daher nur höchst selten verwenden würde, einfach zu teuer.
Aber die Muster auf den Knochenkämmen lassen sich ja zum glück auch auf anderen Materialien machen ;) Also habe ich mir einen Holzkamm besorgt und den Brennstift angeworfen.

I really like bone combs, they're looking just great. But they are not as robust as I would wish them to be. And I don't use combs often, as my hair seems to like brushes better ;) So I wouldn't use a bone comb very often and therefore they are too expensive.
But I love those patterns on bone combs and so I got me a wooden comb and switched on my woodburning pen.




Und jetzt zu komplett anderen Zähnen.
Ich habe mir einige Fuchszähne besorgt und einen schonmal probeweise mit Messingdraht eingenetzt. Der Testlauf gefällt, weitere können also folgen :)

Now for some different teeth ;)
I got some fox teeth and tried the viking knit technique on one of them with some brass wire. I like it, so more of them will follow :)


Letzten Sonntag gab es einen Grund zu feiern, zwei liebe Freunde haben ihr Handfasting gefeiert :)

On sunday there was a party going on, two dear friends had their handfasting :)


Meine Geschenke für die beiden waren die schöne Nadeldose aus dem letzten post und ein geschnitzter Awen-Anhänger aus dem Holz des Apfelbaums, der bei den beiden bis vor kurzem im Garten stand. Auf der Rückseite habe ich das Ogham-Zeichen für den Apfelbaum eingebrannt.

My presents for them were the brass covered needle case from the last post and a hand carved Awen pendand from the wood of the apple tree that grew in the couple's yard until recently. On the backside I burned in the ogham sign for apple.


Frau Mondjung und ich haben dem Brautpaar außerdem die Handfastingbänder geschenkt :)
Gewebt wurden sie in Broschurtechnik aus Wolle. Das Muster stammt von Funden aus Birka.

Mrs Mondjung and me also gave the handfasting bands to the couple :)
The technique is brocaded tabletweaving from wool. The pattern is taken from viking age finds from Birka.

Das grüne und das weiße Band sind bei mir entstanden, das rote und das schwarze bei Frau Mondjung :)

I made the green and white bands, Mrs Mondjung the red and black ones.

Montag, 18. Juni 2012

BlingBling ;)

 Ich hab mich mal wieder an neues Wikinger-BlingBling gemacht ;)
Herausgekommen sind ein Nålhus und zwei Döschen aus Knochen.

I needed some new viking blingbling and so made these bone cases.



 Das Nålhus besteht nur aus einer gesäuberten Knochenröhre, einem kleinen Posament und einer Kette aus Messing. Verschlossen werden die Seiten mit Pfropfen aus Merinowolle, die ich nur leicht angefilzt habe.

This Nålhus consists of a hollow bone, a viking brass posament and a brass chain. The ends are closed with carded merino wool which I felted just a little bit.

 Das dünnere Döschen wurde mit Messingdraht in Viking Knit-Technik umnetzt. Den Deckel ziert ein grünliches Achatstückchen und eine kleine Holzperle.

The thinner bone case is set in brass wire in viking knit technique. The lid is adorned with a green agate and a tiny wooden bead.


In die kleinere Dose, die dafür einen größeren Durchmesser hat, habe ich Kreisaugen eingebrannt.
Als Griff auf dem Deckel ziert eine Posamentperle, deren Basis eine Schwarze Wickelglasperle ist.

I burned some dots into the smaller one. I put a posament bead onto the lid, which is made from a handmade black glass bead and brass wire.


 Als Boden habe ich eine Scheibe Apfelhoz hineingehämmert und plan geschliffen.

On the other end I hammered in some apple wood and ground it.


Donnerstag, 15. März 2012

Trasformation

Nicht nur draußen verwandeln sich die Dinge im warmen Sonnenschein, auch in meiner bescheidenen Hütte tut sich wieder was :)

Not only outside things are changing in the warm sunlight. In my humle abode they do as well :)


Zum Beispiel habe ich den "Waldsee"-Kammzug aus diesem Post versponnen, gezwirnt und gehaspelt und bin bei 100g auf ca. 270m gekommen. Schön fluffig ist das Garn auch geworden :)

I spun my hand dyed roving from this post , plyed it and wound it on the niddy-noddy. The yarn has 100g and about 270m. And it's fluffyyy :)






Gezaubert hab ich auch.
Ich habe DAS hier...


And I did a bit of magic as well...
I turned THIS...
...in DAS verwandelt.

... into THIS.
An der umgekehrten Variante muss ich aber doch noch arbeiten...

Though I'm still working on the other way round....

Dienstag, 20. September 2011

Monster-Tag

Nach dem gestrigen Talk Like A Pirate Day (Arrrrrrrr!) bin ich heute zu meinem persönlichen Monster-Tag übergegangen.

Merke: Man sollte sich bei der nächtlichen Bettlektüre nicht soweit in den Lesestoff versenken, dass man nicht mehr mitbekommt, wie schief und krumm man liegt. Heute Morgen hat mein Nacken mir die Lesegymnastik mit Ziehen und Reißen gedankt. Aaaaaber zum Glück hatte ich ja von Frau Mondjung das schöne selbstgemachte Leinsaat-Monster bekommen. Und so hängt mir jetzt schon stundenlang immer wieder ein kleines, heißes Monster am Hals *g* Wenn ich schon eine alte Frau werde, dann wenigstens mit Stil ;P

Gestern war ich ja noch beweglich (gnahahaha) und auch produktiv. Ich hatte noch einen Knochen übrig. Also ein paar Fäden Sockenwolle an einen Messingring geknotet, und los ging's mit Weben. Zum Weben habe ich diesmal keine Brettchen genommen, sondern mich für die einfachere Variante mit dem Webkamm entschlossen. Der besteht übrigens nur aus dünnen Leisten und einer Art Eisstäbchen, nur dass an diesen hier niemal ein Eis geklebt hat, die gibt's ja zum Glück auch mit ohne, sonst hätte ich beim Essen wohl eine vollkommene Hirn-Vereisung bekommen *g*





Uuuund ich habe die angefangene Strickjacke, die jetzt fast seit einem Jahr in einer Tüte geschlummert hat, mal wieder ans Tageslicht geholt. Eigentlich fehlt nur noch der Bund mit den Knopflöchern. Auch das Futter ist schon lange zugeschnitten. Die Teile müssten also theoretisch nur noch zusammengenäht werden. Mal sehen, ob ich das dieses Jahr noch schaffe ;)


Sonntag, 18. September 2011

Knochenarbeit

Endlich bin ich mal dazu gekommen, die Lammknochen weiterzuverarbeiten, die hier mal nach einem seeeehr leckeren Essen angefallen sind. Hier wird eben alles verwertet ;)
Zuerst habe ich die Knochen in mehreren Schritten in einer Spüli-Lauge ausgekocht und ordentlich gereinigt. Keine Bilder davon, dat is langweilig. Suppe kochen halt, nur mit Spülmittelgeruch dabei ;)
Dann habe ich die Knochen auf eine passende Länge zugesägt. Noch die Kanten zurechtschmirgeln und weiter geht's.
Ja, was soll eigentlich aus den Knochen werden?
Die Antwort: Nålhusen (ist das der korrekte Plural von Nålhus? Ich habe leider (noch? who knows?) keine schwedische Grammatik gelernt, aber nach Gefühl kommt bei mir halt der Plural raus...Verbesserungen werden gerne angenommen!)

Damit ihr wisst, was ich meine, HIER ein kleiner Link zur Veranschaulichung. In der saamischen Variante heißt das Ding Nallo Goahti. In Birka wurden auch Nadelbehälter gefunden, allerdings wurden diese waagerecht getragen. So eines will ich auch noch bauen, aber aus einem etwas dickeren Knochen mit mehr Freiraum im Inneren, damit ich die Öse auch ordentlich befestigen kann.


Noch rasch einen Streifen Leder in Form geschnitten und die Ahle eingespannt (Ja. Toll. Ich bekomme sie nach getaner Arbeit mal wieder nicht aus dem Heft. Wo rohe Kräfte...usw. *g* Nachher mal mit der Zange drohen ;) ) und schon kann der Messingring befestigt werden.

Die Nadeln werden entweder direkt ins Leder gepinnt, oder aber in ein Stückchen Stoff, welches dann um den Lederstreifen gewickelt wird.

Wenn man an die Nadeln kommen will, wird der Knochen einfach nach oben geschoben:


Ob ich die Knochen auch noch mit Ritzungen verziere, weiß ich noch nicht. Eigentlich gefallen sie mir so schon ganz gut. Und einen Knochen habe ich noch übrig, evtl. werde ich für den kein Leder benutzen, sondern ein Band weben und den Ring quasi gleich mit einweben.


Achja, und habe ich erwähnt, dass die neue Kamera toll ist? :D

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